← Zurück zu den Case Studies

Shopware-Fallstudie

Shopware-Entwicklung für einen Nischen-Elektronik-Großhändler

Shopware 6 kann nicht nur als Store genutzt werden, sondern als echte Business Engine.

Plattform Shopware
Branche Elektronik-Großhandel
Arbeitstyp Plattform-Rebuild, B2B, ERP
ShopwareB2BMigrationERPMobile UX

Kunde

Ein europäischer B2B-Elektronik-Großhändler für Anbieter im Bereich erneuerbare Energien.

Das Unternehmen ist in mehreren Ländern aktiv und beliefert sowohl kleine Installateure als auch große Distributoren.

Projektüberblick

Der Kunde kam zunächst mit einem veralteten PHP-basierten Webshop zu uns, dem Skalierbarkeit, guter Mobile-Support und wichtige B2B-Tools fehlten.

Unser Team schlug vor, die Plattform auf Shopware 6 neu aufzubauen — nicht nur als Migration, sondern als Neuinterpretation des digitalen Verkaufsprozesses für den Kunden und seine Käufer. Ergebnis war ein vollwertiger B2B-Store, der auf Performance, Flexibilität und reibungslose Abläufe ausgelegt ist.

Herausforderungen

Großhandelskauf brauchte Geschwindigkeit, Genauigkeit und regionale Kontrolle.

Der Kunde brauchte eine Plattform, die regionale Produktverfügbarkeit, kundenspezifische Preise, Bulk Ordering, ERP-Synchronisation und mehrsprachige Kaufprozesse abbilden kann. Für Kunden musste der Kaufprozess schnell und präzise sein; für das interne Team leichter kontrollierbar.

  • Produktpreise und Checkout für nicht freigegebene Händler einschränken
  • 10.000+ SKUs mit regionalen Beschränkungen verwalten
  • Flexible Preisregeln nach Kunde und Standort konfigurieren
  • Downloadbare und per E-Mail versendbare Angebote aus dem Warenkorb erstellen
  • Bulk Ordering per CSV oder SKU-Liste unterstützen
  • Live-Integration mit ERP für Bestellungen und Kunden sicherstellen
  • Vollständiges Mehrsprachen- und Multi-Währungs-Setup mit korrekten Steuerregeln
  • Alles innerhalb von 10 Wochen liefern

Dynamische Produktverfügbarkeit nach Region

Käufer sahen nur Produkte, die in ihrem Markt verfügbar waren.

Mit Shopwares Rule Builder und einem Custom Plugin ermöglichten wir länderbasierte Produkt-Sichtbarkeitslogik. Nutzer aus bestimmten Regionen sahen nur Produkte, die in ihrem Land verkauft werden durften. Das half dem Kunden, lokale gesetzliche Anforderungen einzuhalten und Bestellfehler durch Versandbeschränkungen zu reduzieren.

Erweiterte Pricing Engine

Preisregeln wurden flexibel genug für echte Großhandelsprozesse.

Wir entwickelten eine flexible Pricing Engine, bei der Regeln nach Kundengruppe, Standort und Bestellvolumen angewendet werden konnten. Die Admin-Oberfläche erlaubt nicht-technischem Personal, Preisstufen in Echtzeit zu erstellen und anzupassen — ideal für regionale Promotions oder langfristige Volumenrabatte ohne Entwicklerhilfe.

Sofortiger Angebotsgenerator

Händler konnten Warenkörbe sofort in gebrandete Angebote umwandeln.

Für eingeloggte Händler implementierten wir ein Modul, das den aktuellen Warenkorb in ein gebrandetes PDF-Angebot umwandelt. Das PDF enthält Produktbilder, Preise, Kundendaten und eine Gültigkeitsdauer. Nutzer können die Datei herunterladen oder direkt per E-Mail senden. Es entspricht formalen Angeboten im B2B-Vertrieb und integriert sich nahtlos in den Sales Funnel.

Quick Order per SKU oder CSV-Upload

Bulk-Ordering wurde für wiederkehrende Käufer schneller.

Zur Beschleunigung von Bulk Ordering bauten wir eine „Quick Order“-Seite. Nutzer können SKU-Mengen-Paare einfügen oder eine CSV-Datei hochladen. Das System parst und validiert die Daten, zeigt sofort Bestand und geschätzte Summen und legt den gesamten Batch mit einem Klick in den Warenkorb. Besonders wiederkehrende Kunden nutzten dieses Feature intensiv.

ERP-Sync

Shopware und ERP teilten Bestell- und Bestandsdaten.

Wir implementierten eine Zwei-Wege-Synchronisation zwischen Shopware und dem internen ERP des Kunden. Online-Bestellungen werden alle 15 Minuten ins ERP übertragen, neue Kunden zweimal täglich synchronisiert. Schlägt ein Sync fehl, wird im Admin-Dashboard ein Alert erzeugt und Details werden für die IT protokolliert. So blieb die Bestellverarbeitung schnell und zuverlässig.

Mehrsprachiges & Multi-Währungs-Setup

Der Store wurde bereit für internationale Käufer.

Die Website wurde für Englisch, Deutsch und Französisch sowie Preise in EUR, USD und CHF konfiguriert. Geo-IP-Erkennung und Rechnungsadresslogik bestimmen die richtige Preisanzeige und VAT-Berechnung. Übersetzungen waren im Admin editierbar und nutzten Fallback-Logik, um Konsistenz über Updates hinweg zu erhalten.

Mobile-Optimierung & UX-Verbesserungen

Mobile Bestellungen wurden für beschäftigte Händler einfacher.

Wir optimierten den Store für Mobile und Tablet, indem wir Layouts vereinfachten, einklappbare Filter einführten und Quick-Add-Buttons beim Scrollen sichtbar hielten. Performance-Verbesserungen umfassten Lazy Loading für Bilder, Dateikompression und Nutzung des Shopware-Cache-Systems — wodurch die initiale Ladezeit um 2,5 Sekunden sank.

Fazit

Diese Fallstudie zeigt, wie Shopware 6 nicht nur als Shop, sondern als zentrale Geschäftsplattform eingesetzt werden kann.

Von nutzerspezifischen Preisen über flexible Ordering-Tools bis zu tiefer ERP-Integration verwandelten wir einen Legacy-Elektronik-Großhändler in eine moderne, effiziente B2B-Plattform — und das innerhalb eines engen Zeitplans.

Wollen Sie etwas Ähnliches?

Schicken Sie uns Ihr Plattformproblem.

Wir prüfen es, besprechen Optionen und schlagen den praktischsten nächsten Schritt vor, bevor die Arbeit startet.

Kontakt aufnehmen